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Zahlungsarten und Versandarten

Zahlungen sind aktuell nur per Banküberweisung (Vorkasse) und per PayPal Zahlung möglich.

 

Ich versende mit der Deutschen Post. je nach Größe und Wer der Sendung könnt ihr zwischen Maxibrief (ohne Nachweis, ohne Versicherung), Prio-Brief (mit Nachweis, ohne Versicherung) und Paket (Nachweis und Versicherung) wählen.

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Datenschutzbelehrung

Diese Datenschutzrichtlinie beschreibt, wie und wann ich Informationen erfasse, verwende und weitergebe, wenn du einen Artikel von mir kaufst, mich kontaktierst oder anderweitig meine Dienste über Etsy.com oder die zugehörigen Websites und Dienste in Anspruch nimmst.

Diese Datenschutzrichtlinie gilt nicht für die Verfahren Dritter, die nicht zu mir gehören und nicht von mir kontrolliert werden, einschließlich Etsy sowie jegliche Dienste von Dritten, auf die du über Etsy zugreifst. Mehr über die Datenschutzpraktiken von Etsy findest du in Etsys Datenschutzrichtlinie.

Damit ich deine Bestellung abwickeln kann, musst du mir bestimmte Informationen bereitstellen (für die du Etsy berechtigt hast, sie mir zur Verfügung zu stellen). Dazu gehören dein Name, deine E-Mail-Adresse, deine Postanschrift, deine Zahlungsinformationen und Angaben zu dem Produkt, das du bestellst. Du hast auch die Möglichkeit, mir weitere persönliche Informationen mitzuteilen (beispielsweise für eine Schmuck-Spezialanfertigung), wenn du dich direkt mit mir in Verbindung setzt.
Warum ich deine Informationen benötige und wie ich sie verwende

Ich beziehe mich auf eine Reihe von Rechtsgrundlagen, um deine Daten zu erfassen, zu verwenden und weiterzugeben. Und zwar:

soweit ich deine Informationen zur Bereitstellung meiner Dienste benötige, beispielsweise, um deine Bestellung abzuwickeln, Konflikte beizulegen oder Kundensupport zu bieten;
wenn du deine ausdrückliche Zustimmung gegeben hast (welche du jederzeit widerrufen kannst), etwa indem du dich für meinen Newsletter-Verteiler angemeldet hast;
wenn es erforderlich ist, um einer gesetzlichen Verpflichtung oder gerichtlichen Verfügung nachzukommen, oder in Verbindung mit rechtlichen Ansprüchen, etwa der Notwendigkeit, Informationen zu deinen Käufen aufgrund der Steuergesetzgebung aufzubewahren; und
soweit zu Zwecken meiner berechtigten Interessen erforderlich – sofern diese berechtigten Interessen nicht durch deine Rechte oder Interessen aufgehoben werden – etwa 1. um meine Dienste bereitzustellen und zu verbessern. Ich nutze deine Informationen zur Bereitstellung der Dienste, die du von mir angefordert hast, und in meinem berechtigten Interesse, meine Dienste zu verbessern; und 2. zur Einhaltung von Etsys Verkäuferrichtlinie und Nutzungsbedingungen. Ich verwende deine Informationen bei Bedarf, um meine Pflichten laut Etsys Verkäuferrichtlinie und Nutzungsbedingungen zu erfüllen.

Kundendaten sind für mein Geschäft wichtig. Ich gebe deine personenbezogene Daten nur aus bestimmten Gründen und unter ganz bestimmten Umständen heraus, und zwar wie folgt:

Etsy: Ich gebe Informationen bei Bedarf an Etsy weiter, um meine Pflichten laut Etsys Verkäuferrichtlinie und Nutzungsbedingungen zu erfüllen.
Dienstleister: Ich beauftrage bestimmte vertrauenswürdige Drittanbieter, für meinen Shop Aufgaben auszuführen und Dienstleistungen zu erbringen, wie beispielsweise Paketdienste. Ich gebe deine personenbezogene Daten an diese Drittanbieter weiter, aber nur in dem Umfang, in dem sie für die Durchführung dieser Leistungen erforderlich sind.
Unternehmensübertragungen: Wenn ich mein Unternehmen verkaufe oder mit einem anderen fusioniere, kann ich deine Informationen im Rahmen dieser Transaktion offenlegen, soweit gesetzlich zulässig.
Einhaltung von Gesetzen: Ich kann deine Daten erfassen, verwenden, aufbewahren und weitergeben, wenn ich in gutem Glauben annehme, dass dies angemessen und notwendig ist, um: a) auf ein rechtliches Verfahren oder auf behördliche Anforderungen zu reagieren; b) meine Verträge, Bedingungen und Richtlinien durchzusetzen; c) Betrug und andere rechtswidrige Handlungen, Sicherheits- oder technische Probleme zu verhindern, zu untersuchen und zu beheben oder d) die Rechte, das Eigentum und die Sicherheit meiner Kunden oder anderer Personen zu schützen.

Ich speichere deine personenbezogenen Daten nur so lange, wie es erforderlich ist, um dir meine Dienste bereitzustellen, und wie in meiner Datenschutzrichtlinie beschrieben. Es ist jedoch möglich, dass ich diese Informationen aufbewahren muss, um gesetzliche Pflichten und Vorschriften zu erfüllen, Streitigkeiten beizulegen und meine Vereinbarungen durchzusetzen. Im Allgemeinen bewahre ich deine Daten für folgenden Zeitraum auf: 4 Jahre.

Ich kann deine Informationen über Hosting-Dienste von Drittanbietern in den USA und anderen Ländern speichern und verarbeiten. Daher kann ich deine personenbezogenen Daten in Länder übertragen, deren Gesetze zu Datenschutz und behördlicher Überwachung sich von den entsprechenden Gesetzen in deinem Land unterscheiden. Wenn davon auszugehen ist, dass ich Informationen über dich in Länder außerhalb der EU übertrage, stütze ich mich auf den EU-US-Datenschutzschild als Rechtsgrundlage für die Übertragung, da Google Cloud nach dem EU-US-Datenschutzschild zertifiziert ist.

Deine Rechte

Wenn du in bestimmten Regionen wohnst, einschließlich der EU, hast du eine Reihe von Rechten in Bezug auf deine personenbezogenen Daten. Einige dieser Rechte gelten allgemein und andere nur in bestimmten Fällen. Nachfolgend sind diese Rechte beschrieben:

Zugang: Du hast möglicherweise das Recht, Zugang zu den personenbezogenen Daten zu erhalten, die ich zu dir gespeichert habe, und eine Kopie davon zu bekommen, indem du mich über die nachstehenden Kontaktinformationen anschreibst.
Änderung, Einschränkung, Löschung: Du bist möglicherweise auch berechtigt, deine personenbezogenen Daten zu ändern, meine Nutzung dieser Daten zu beschränken oder sie zu löschen. Mit Ausnahme außergewöhnlicher Umstände (etwa wenn ich Daten aus rechtlichen Gründen speichern muss) werde ich deine personenbezogenen Daten im Allgemeinen auf Anfrage löschen.
Widerspruch: Du kannst dem widersprechen, 1. dass ich einige deiner Daten im Hinblick auf meine legitimen Interessen verarbeite und 2. dass du Marketing-Nachrichten von mir erhältst, nachdem du dem zuvor ausdrücklich zugestimmt hast. In solchen Fällen werde ich deine personenbezogenen Daten löschen, es sei denn, ich kann überzeugende schutzwürdige Gründe für ihre weitere Verwendung nachweisen oder sie ist aus rechtlichen Gründen erforderlich.
Beschwerde: Wenn du in der EU wohnst und Bedenken hinsichtlich meiner Nutzung deiner Daten vorbringen möchtest – unbeschadet anderer dir zustehender Rechte – bist du berechtigt, dich mit diesen Anliegen an deine lokale Datenschutzbehörde zu wenden.

So kontaktierst du mich

Im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung bin ich, Nathan Martin, der Datenverantwortliche für deine personenbezogenen Daten. Wenn du Fragen oder Bedenken hast, kannst du mich unter nmartin@mail.com kontaktieren. Alternativ kannst du mich unter folgender Adresse anschreiben:

Nele Nevo, Gartenhalde 21, 89081 Ulm, Germany

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10-Minuten-Kaidangku-Hosen Tutorial

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Mein Kleiner braucht dringend neue windelfrei-taugliche Hosen! Ich muss ein bisschen über mich selbst lachen; Da sitze ich ja direkt an der Quelle, habe einen Raum voller schöner Stoffe, und nähe in jeder freien Minute Windelfrei-Kleidung – und doch fehlt es meinen eigenen Kindern im Moment an Anziehsachen ;-). Im Grunde bin ich sehr froh darum, denn der Grund sind relativ viele Aufträge im Moment. Danke euch dafür!

Ich hatte letztes Wochende die alten Kleidungsstücke vom Großen für den Kleinen neu sortiert und habe sooo viele Sachen gefunden, die ich jetzt garnicht mehr brauche. Also habe ich beherzt zur Schere gegriffen und habe mir gestern in windeseile aus diesen Steiff-Hosen, die ich eh nie so sehr mochte – da war die Hemmung Löcher reinzuschneiden nicht so groß – zwei Kaidangku-Hosen gezaubert. Da es vielen von euch vielleicht ähnlich geht folgt hier eine kleine Anleitung:

1. Ihr braucht:

  • Hosen in der aktuellen Größe eures Kindes, oder noch besser eine Nummer Größer (durch das wegfallen des Schritts rutschen die Hosen beim Tragen gerne etwas nach oben und damit die Hosenbeine dann nicht zu kurz sind nehmt ihr am besten gleich die nächst größere Größe.
  • Schneiderkreide, einen Trickmarker, oder eben etwas womit ihr den Stoff markieren könnt.
  • Eine Schere
  • Stecknadeln
  • Nähgarn
  • Eine Nähmaschine oder eine geduldige Hand 😉

2. Als erstes nehmt ihr eure Hosen und markiert euch den Bereich, den ihr ausschneiden wollt.

Im Grunde könnt ihr eure Öffnung gerade so groß oder klein gestalten, wie ihr es braucht. Als Anhaltspunkt könnt findet ihr hier meine Schablone als pdf:kaidangku-Hosenausschnitt

Setzt die Schablone in etwa so an, dass die gestrichelte Linie auf dem Schritt der Hose sitzt.

3. Jetzt schneidet ihr an der markierten Linie aus. Dabei empfehle ich, Vorne und Hinten einzeln und nicht in einem Rutsch auszuschneiden.

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so sieht das jetzt aus. Jetzt könnt ihr schon einmal sehen, ob euch die Öffnung gefällt, oder ob ihr sie vielleicht noch größer haben möchtet. Bedenkt, dabei aber dass die gleich beim Säumen, durch das Umschlagen des Stoffes noch etwas größer wird.

4. Jetzt versäubert ihr die Kanten. Ab besten geht das mit einer Overlock-Maschine, aber ansonsten geht es auch gut mit einem Zickzack-Stich eurer Nähmaschine. Bei Jerseystoffen ist das Versäubern nicht unbedingt nötig, aber es macht euer Ergebnis sauberer und die Hose etwas Waschmaschienen-beständiger.

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5. Jetzt muss man die offene Kante irgendie wegbekommen. Ich mache das am liebsten einfach indem ich säume. Also die Kannte 0,7 – 1,5 cm umklappe und festnähe. das geht schnell, spart Material und sieht sauber und (in der Regel) sehr professionell aus. Alternativ könnt ihr aber auch jetzt ein Bündchen annähen, oder den Ausschnitt mit einem Einfassstreifen versäubern. Wer eine Coverlockmaschine besitzt (zu den glücklichen gehöre ich :-)) kann auch Punkt 4 und 5 in einem Rutsch machen. Ansonsten näht ihr den zuvor umgeschlagen und festgesteckten Saum jetzt fest. Ich nehme dazu am liebsten eine Zwillingsnadel aber ihr könnt auch einen Zick-Zack-Stick oder bei nicht allzu dehnbaren Materialien einen Dreifachgeradstich nehmen. Dann näht ihr einmal im Kreis und….

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6. ….Fertig!

Viel Spaß mir euren selbstgeschneiderten Kaidangku-Hosen!

Und wem das zu viel war, oder wer keine Hosen zerschnibbeln möchte, der darf gerne neue Kaidangku-Hosen bei mir bestellen 😉

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Windelfreistart mit unserem kleinen Spatz

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Anfang Dezember haben wir ein neues Familienmitglied bei uns begrüßen dürfen! Seine Geburt hatte es in sich und die geplante Hausgeburt musste leider abgebrochen werden und unser kleiner Spatz kam doch im Krankenhaus, aber zum Glück kerngesund und putzmunter zur Welt. Trotzdem hatte mich die Geburt körperlich so mitgenommen, dass ich mit dem Abhalten nicht wie geplant gleich vom ersten Lebenstag an angefangen habe, sondern erst einmal warten musste, bis ich wieder ordentlich sitzen und mich bewegen konnte. Dann habe ich angefangen ihn zunächst bei jedem Wickeln auch abzuhalten und img_4536.jpegkonnte mich schnell über erste Erfolge freuen. Es ist einfach so ein witzig tolles Gefühl, wenn man ein kleines Neugeborenes abhält und es tatsächlich klappt! 🙂 Die wunderschöne, verrückte aber auch sehr anstrengende erste Babyzeit, die bei uns leider auch mit sehr viel Geschrei einherging war noch eher sporadisch windelfrei – auch aus Rücksicht auf die Nerven meiner Eltern, bei denen wir die Feiertage verbrachten. Doch als Spatz ca. einen Monat alt war fing ich an ihm regelmäßig windelfreie Zeiten zu geben und fing an ihn sehr intensiv zu beobachten und seine Ausscheidungsbedürfnisse kennenzulernen.

Ein weiterer Monat ist vergangen und inzwischen haben wir uns schon gut eingespielt. Wir sind noch nicht zu 100% windelfrei, aber tagsüber lasse ich ihn meisten „unten ohne“ und es macht uns allen sehr viel Spaß auch wenn uns die eine oder andere größe Panne nicht erspart geblieben ist (zum Glück ist der große Teppich in unserem Wohnzimmer gelb! ;-)) Es gibt einem ein wunderbares Gefühl der Verbundenheit, wenn man die Signale des Kindes richtig versteht. Jeden Tag denke ich aufs neue, wie viel treffender der englische Begriff der „elemination communication“ doch gegenüber dem deutschen „windelfrei“ ist. Sich wirklich in einem Dialog mit einem so kleinen Baby befinden zu können, ist einfach toll und weckt bei mir nochmal ganz neue Hochachtung vor diesen kleinen Menschen. Es ist beeindruckend wie groß der Drang des Babys zur Kommunikation ist und wie ausdrucksstark es dabei schon sein kann. Dies achtsam wahrzunehmen macht mich glücklich. Die schönsten Momente habe ich, wenn er mich beim Stillen ansieht udn wir beide wissen was gleich kommt und wir uns dann beim Erklingen des Plätscherns oder Pupsens  breit angrinsen! IMG_4677

Sehr geholfen beim winterlichen Windelfreistart haben uns die Kaidangku-Hosen, von denen ich meinem Spatz einen ganzen Schwung genäht habe. Vorallem beim Abhalten während des Stillens finde ich sie extrem praktisch, da dass Kind nicht frieren muss und man trotzdem keinen Stoff aufhalten muss wie bei einer Splitpants, dazu fehlt einem beim Stillen mindestens eine Hand! Bis jetzt habe ich ihn zu Hause die meiste Zeit in einer Kaidangku Hose völlig ohne Back-up, sodass ich es sofort bemerke, wenn er sich bei ihm was tut.

Und der große Bruder? Er ist dem Familienzuwachs immernoch ein bisschen skeptisch gegenüber aber zu meiner großen Freude muss der Lieblingsteddy jetzt immer öfter seine Splitpants anziehen und wird ebenfalls unter lauten Signallaut-Äußerrungen abgehalten!IMG_4950

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Windelfrei-Erfahrungen mit meinem großen Töpfchenhelden

In die ‚Windelfrei-Methode“ sind wir bei unserem großen Sohn – a.k.a. Mopsi – erst recht spät – nach über einem halben Jahr – so richtig eingestiegen. Wie es dazu kam und was unsere Erfahrungen waren, möchte ich hier berichten.

Mein Interesse an „Windelfrei“ wuchs bereits während meiner erster Schwangerschaft. Richtig darauf eingelassen haben wir uns dann nach Mopsis Geburt im Juni 2015 jedoch nicht. Zwar hatte ich die Prinzipien der Methode immer im Kopf – achtete auf Signale und hielt ihn auch immer mal ‚in der Windel‘ ab, wenn ich merkte, dass er an etwas arbeitete, aber dann war doch der Stress und die Nervösität der ersten Elternzeit und die Angst vor zusätzlicher Arbeit zu groß.

Als Mopsi etwa vier Monate alt war und sich seine Mobilität langsam steigerte machte es ihm großen Spaß immer wieder längere Zeiten nackig zu sein und so konnten wir beobachten, wie er charakteristische Gesichtsausdrücke und Bewegungen zeigte, kurz bevor sich ein kleiner See um ihn herum ausbreitete. Große Geschäfte gingen eh nie unbemerkt an mir vorbei und so merkte ich langsam, dass windelfrei tatsächlich funktionieren könnte und lernte den Pinkel- und Pupsrythmus meines Kindes ganz gut kennen. Dummerweise war es von da an trotzdem noch ein längerer Weg, bis wir uns endlich zutrauten ihn nicht mehr nur in die Windel – oder eben einen gut abgedeckten Boden – machen zu lassen.

Mit gut sechs Monaten konnte Mopsi frei sitzen und die Ära des Töpfchenheldens begann. Über Wochen hatten wir nämlich das gleiche Spiel beobachtet: Nach dem Aufwachen bekam er eine frische Windel und keine 5 minuten später war diese randvoll und das Kind musste wieder gewickelt werden. Zum einen war die so sofort verbrauchte Windel ärgerlich und zum anderen war das Windelnwechseln zu diesem Zeitpunkt für Eltern wie Kind schon zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit geworden – wer will schon gerne still auf dem Rücken liegen bleiben, wenn man doch die Welt entdecken möchte! Und so gingen wir dazu über ihn morgens erstmal aufs Töpchen zu setzen. Bilderbuchlesen hatten wir so täglich einen ersten Erfolg und trauten uns jetzt schnell zu ihn auch in anderen Situation nach Timing ins Töpfchen machen zu lassen. Typischerweise nach dem Mittagessen und dem Mittagsschlaf.

Dies war für uns der goldrichtige richtige Einstieg ins windelfreie Leben und bescherte uns ein paar euphorische Monate in denen wir dachten, dass unser Kind bestimmt nach dem ersten Lebensjahr „trocken“ sein würde (denkste! ;-P). In dieser Phase begann Mopsi auch Splitpants zu tragen die ihm das ständige An- und Ausziehen ersparten und von denen ich gleich begeistert war.

Mit den ersten Schritten wurde es aber immer schwieriger Mopsi für das Aufdemtöpfchensitzen zu begeistern und sein ganzes zweites Lebensjahr war ein windelfreimäßiges Auf- und Ab. Das große Geschäft landete seid dem ersten Geburtstag mit ganz ganz wenigen Ausnahmen immer im Töpfchen, während unsere Sofa und der Fußboden sehr viele Pipi-pfützen ertragen musste. Im Haus und auch immer mal unterwegs blieb er in der Regel ohne Windel und trug entweder Splitpants oder meine selbstgenähten Trainingshosen mit eingebauter Frotteeeinlage, die größere Pfützen in der Wohnung vermieden. Immerwieder zeigte er ganz klar die Bereitschaft und die Fähigkeit uns rechtzeitig Bescheid zu geben, schien jedoch oft einfach nicht zu „wollen“. Seit seinem zweiten Geburtstag ging es dann aber sehr schnell und kurz danach war er vollständig dazu in der Lage längere Zeiten einzuhalten und uns auch sprachlich rechtzeitig Bescheid zu geben, wenn er mal musste und jetzt, mit zweieinhalb Jahren, ist für und die Windelphase vollständig abgeschlossen.

Fazit und Tipps für den späten Windelfrei-Start:

  • Rückblickend bereue ich es, erst spät damit begonnen zu haben, Mopsi nicht kommentarlos in die Windel machen zu lassen. Denn ich denke, dass nach circa sechs Monaten, als wir damit begannen seine Ausscheidungen stärker mit ihm zu kommunizieren seine Bereitschaft Signale zu geben bereits eingeschränkt war
  • Trotzdem bin ich froh, dass wir es dann doch noch gewagt haben. „Besser spät als nie“! Denn so habe ich einen Teil meines Kindes viel besser kennengelernt – ich finde es z.B. immer komisch, wenn Eltern überhaupt keine Ahnung davon haben, wie oft und wie viel ihr Kind pinkelt, da es immer in der Windel verpackt ist – und ich denke, dass ich bei ihm so früh ein gutes Körpergefühl gefördert habe.
  • Ich glaube, dass mein Kind trotz des späten Starts ein deutlich besseres Gefühl für seine Körperausscheidungen bekommen hat. Selbst wenn einmal etwas in die Hose geht, hat er nie gelernt dies einfach zu ignorieren und so hinzunehmen, sondern hat bereits seit etwa seinem ersten Geburtstag zumindest hinterher bescheid gesagt.

 

  • Man sollte Angst davor haben sein Kind einfach mal Nackig sein zu lassen. Nur so kann man die Art und Weise, wie es seine Ausscheidebedürfnisse kommuniziert richtig kennenlernen.
  • Man kann immer dann mit Windelfrei anfangen (und auch wieder aufhören?), wenn es für das Kind und die eigene Situation richtig ist und man sich sicher genug fühlt. Ein später Start kann vielleicht schwierig sein, aber man kann trotzdem viele positive Dinge mitnehmen.
  • Ich habe oft negative Kommentare über mich ergehen lassen müssen, warum ich es meinem Kind denn „antuen“ würde ohne Windel zu sein. Das würde ihn doch stressen und überforden! –> auch wenns schwer fällt: lächeln und sich nicht weiter drum scheren. Die gleichen Mütter erblassen vor Neid, wenn dein einanhalbjähriges in der Krabbelgruppe sagt: „Ich will Pipi“ und dann brav in die Toilette macht. 🙂

 

 

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Wilkommen bei Pipifax

Schön das du mich gefunden hast!

Pipifax stellt seid 2016 bunte, zeitgemäße und kindgerechte Windelfrei-Kleidung her mit der das Abhalten, Saubersein und Sauberwerden Spaß macht und eben zu Pipifax wird! Das Angebot umfasst neben den typischen überlappenden Splitpants auch Strampler mit Abhalteöffnung und Windelfrei-Hosen im Kaidangku-Stil. Außerdem gibt es viele schöne Baby-Nachthemden, die Windelfrei auch des Nachts zum Kinderspiel machen, die aber auch gewickelten Kindern super gefallen. Weitere Informationen zu meinen produkten findet ihr auf den anderen Seiten dieser Homepage.

Auf meinem kleinen Blog teile ich mit euch meine Windelfre-Erfahrungen mit meinen Eigenen Kindern.